Test Aebi CC56

Wird durften letzten Sommer die Mähmaschine aus dem Hause Aebi mit dem riesigen Mähbalken von 3.1m testen. Dies entspricht ca. der doppelten Arbeitsbreite der ''kleinen'' Rapid Rex mit einer Arbeitsbreite von nur 1.6m. Wird mussten dazu auch das entsprechende Arbeitspersonal einsetzen und habe dies auch gefunden.

 

Die 3.1m und das in unserem Gelände??? Wir konnten uns dieses Monster auch nicht vorstellen und haben es ausgiebig getestet. Wenn man die passenden Wiesen hat und keine all zu grossen Unebenheiten ist man tatsächlich um einiges schneller beim Mähen. Erstaunlich leicht liess sich die Mähmaschine wenden und fühlte sich sogar leichter an als bei der kleinen Rex. Der Doppelmesser - Mähbalken erledigt seine Arbeit sehr sauber und Heu - Anstau am Balken erlebten wir keinen.

 

Zum Schluss, der Rapid Rex ist ja schon ein Wunder im steilen Gelände. Aber der Aebi mit seinem Gewicht steht genau so sicher im steilen Hang.


Ein kleiner Einblick in unserer Arbeit. Es gehört nicht nur füttern der Tiere dazu, auch das Heu/Emd muss im Sommer in den Stall, sämtliche Wiesen, gemäht, zusammen gerecht und in die Scheune gebracht werden. Dieser Einsatz verlangt auch dass man seine Einsatzgeräte hegt und Pflegt.... Und nebenbei sind ja noch unsere geliebten Tiere... :-)

Safranhof - Elektrozaun
Safranhof - Elektrozaun

Herdenschutz

 

Wer das Thema noch nicht kennt, kann sich hier einen kleinen Einblick verschaffen. Im Internet findet man reichlich Einträge zu dieser Thematik.

Aus eigener Erfahrung können wir ''leider'' nicht sprechen da wir bis jetzt noch keinen Nutztier - Riss zu beklagen haben. Dies liegt sicher auch daran, dass die Ziege keine leichte Beute ist. 

Aber dies ist für uns kein Grund keine Schutzmassnahmen zu treffen.

Im Winter sind unsere Tiere absolut vor Raubtieren geschützt und befinden sich in einer warmen Umgebung in unserem Stall und haben nur dann Auslauf wenn wir im Stall arbeiten. Im Frühjahr sobald der Schnee geschmolzen ist und die Wiesen aus dem Winterschlaf erwachen, werden diese eingezäunt. Neben einigen Kilometern Weidezaundraht sind auch etliche Zaunpfähle welche von Hand in der Wiese verteilt und aufgestellt werden im Einsatz. 

Wer denkt das nur schon das Zäunen einfach ist liegt hier falsch. In dem unwegsamen Gelände mit einigen Pfählen auf dem Buckel die Pfähle ca. alle 5-10Meter einsetzen kann schon bei einem Fehltritt folgen haben. Ebenso muss man Kenntnis haben mit dem Elektrozaun, hier arbeitet wir im Hochspannungs-Bereich. (Schmunzel) Aber es ist so, wenn man mit mehreren Tausend Volt so Nahe wie oben auf dem Foto am Wasser arbeitet muss man auch einige Punkte beachten. Wenn der Draht zu nahe ist so verliert der Elektropuls an seiner Stärke und ist so nicht mehr Wirksam gegen ein Eindringen. Ebenso wenn der Abstand zu Gross ist kann auch eine kleine Ziege durchschlüpfen. 

Im Sommer dürfen unsere Ziegen die schöne Aussicht auf dem Gersthorn geniessen. Hier wird das Thema Herdenschutz schon problematischer. Eine Herdenschutzmassnahme wie sie gefordert ist kann man in dem steilen und unwegsamen Gelände nicht so einfach umsetzten. Doch in der Woche sind mehrere Besuche zu Fuss bei den Ziegen auf unserem Programm. Wer sich mal selber ein Bild davon machen möchte, kann sich gerne bei uns melden - und erfahren dass es auch manchmal nicht einfach ist überhaupt die Ziegen in diesem Gelände zu finden.

Die männlichen Tiere müssen separat in einer Weide im Sommer gehalten werden damit nicht ein Bock von uns im Sommer eine Ziege von einem anderen Besitzer bespringen kann.

Im Herbst werden die Ziegen wieder zu Fuss vom Gersthorn geholt und auf die Vor - Alpe gebracht. Die Ziegen welche auf die Herbstschau kommen werden in die Nähe vom Stall auf die Weide gebracht. Bei den ersten Anzeichen von Schnee werden die Zäune wieder abgebrochen und die Ziegen in den Stall gebracht.